26.02.2019

Rückblick Finanz und Wirtschaft Forum «Strukturierte Produkte 2018»

Mitte November 2018 fand das erste Finanz und Wirtschaft Forum zu Strukturierten Produkten im Gottlieb Duttweiler Institut in Rüschlikon statt. Die Konferenz diskutiert Schlüsselfragen rund um Strukis und vertieft die neuesten Anlage-Trends. So erfuhren Investoren nicht nur, wie sie neue Technologien einsetzen können, um zu sehen, wie gut ein Produkt in ihr Portfolio passt, sie konnten ihr Know-how auch direkt in parallelen Gruppengesprächen der Partner vertiefen. Denn die Schweiz ist Pionier: sie hat den weltgrössten Markt für Strukturierte Produkte und exportiert auch nach Asien. Der Wettbewerb unter den Anbietern, die automatisierte Herstellung der gängigen Zertifikate sowie Marktplätze für massgeschneiderte Produkte sorgen für Transparenz, geringe Kosten und passgenaue Anlagelösungen. Als Veranstaltungspartner hat der SVSP massgeblich zur inhaltlichen Gestaltung beigetragen, als Partner waren Julius Bär, die Luzerner Kantonalbank, Vontobel und die Zürcher Kantonalbank in Gruppengesprächen federführend.

Dr. Aleksander Berentsen, Dekan an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Universität Basel, sieht in seiner Keynote-Speech Bitcoin als mögliche Zutat für ein diversifiziertes Portfolio, da die Korrelation zu anderen Assets gering sei. Auf dem Podium diskutierten anschliessend Jürg Brupbacher, Präsident der Anlagekommission der Pensionskasse der Stadt Olten und Gründer & Geschäftsführer JBV Vermögensverwaltung AG; André Buck, Global Head Sales Securities & Exchanges SIX mit Prof. Dr. Maurice Pedergnana, CIO der Zugerberg Finanz und Dozent am Institut für Finanzdienstleistungen Zug und Maurice Picard, Picard Angst AG über die Wirkung von Strukis im Portfolio.

Kommt bald die Kostentransparenz für Strukis?

«Wenn Strukis als kostentransparent taxiert würden, wären sie dann kostentransparenter als Fonds?» fragte Philippe Béguelin von der Finanz und Wirtschaft Vera Kupper Staub, Vizepräsidentin der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV) im Interview. Ja, lautete die Antwort. Diese Kostentransparenz zu erwirken, daran arbeitet der Verband intensiv.

Julius Bär, die Luzerner Kantonalbank, Vontobel und die Zürcher Kantonalbank präsentierten anschliessend erlesene Gruppendiskussionen zu den Themen «10 Jahre nach dem Lehman Kollaps – Strukturierte Produkte aus Sicht der Treasury Abteilung im Jahre 2018 – was ist anders?», «Strukturierte Produkte im Portfoliokontext: Mehrwert oder nur Märwert?», «Themeninvestments: Schweizer Aktien – Expertise ist Basis für Erfolg» und «Einsatz von Strukturierten Produkten in Fixed Income Portfolios».

Am Puls der Zeit informierte Florian Müller-Reiter, Partner und Head Derivatives Technologies swissQuant, wie die Digitalisierung im Anlageprozess mit Strukis Portfolios auf Vordermann bringen kann, um einer anschliessenden Diskussion von Dr. Thomas Hauser, Geschäftsführender Partner bei Dr. Pirmin Hotz Vermögensverwaltungen AG, und SVSP-Präsident Georg von Wattenwyl pro und contra Strukis den Weg zu bereiten. Zusammenfassend schloss Oswald Grübel, ehemaliger CEO Credit Suisse und UBS, den Struki Tag mit Anekdoten aus seiner aktiven Zeit und der Konklusion, «Strukis sind zum Rendite generieren da». Und das sind sie allemal – denn mit den innovativen und flexiblen Anlageinstrumenten finden Sie auch im anspruchsvollen Marktumfeldern neue Perspektiven und passende Anlagelösungen.

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