27.04.2018

Umsatzanstieg von 32% auf Rekordniveau von CHF 92 Mrd. im ersten Quartal

Der Umsatz mit Schweizerischen Strukturierten Produkten der grössten SVSP Mitglieder stieg auch im ersten Quartal 2018 weiterhin substantiell an. Im Vorjahresvergleich konnte die Branche im ersten Quartal 2018 mit CHF 92 Mrd. einen um CHF 22 Mrd. oder 32% höheren Umsatz erzielen. Dies stellt den höchsten Quartalsumsatz seit der Einführung des Wertschöpfungs-Reports im Jahre 2015 dar. Renditeoptimierungsprodukte (47%) waren besonders gefragt, gefolgt von Hebelprodukten (22.5%) und Partizipationsprodukten (14.7%). Mehr als die Hälfte aller Produkte (55.1%) basiert auf Aktien, 27.5% auf Devisen. Die wichtigsten Währungen für Strukturierte Produkte sind mit gesamthaft 84% Umsatzanteil USD, EUR und CHF.

Zürich, 27. April 2018. Die von The Boston Consulting Group erstellte Statistik zur Wertschöpfung der Strukturierten Produkte berücksichtigt börsenkotierte als auch nicht börsenkotierte Produkte, die in oder für die Schweiz kreiert und national sowie international abgesetzt werden. An der Erhebung für das erste Quartal 2018 haben die SVSP-Mitglieder Barclays Capital, Banque Cantonale Vaudoise, Commerzbank, Credit Suisse, Goldman Sachs, Julius Bär, Leonteq, Notenstein La Roche, Raiffeisen, UBS, Vontobel sowie die Zürcher Kantonalbank teilgenommen. Sie repräsentieren den Grossteil des Schweizer Marktes.

Wichtigste Entwicklungen im ersten Quartal 2018:

  • Der Umsatz im ersten Quartal 2018 liegt mit CHF 92 Mrd. um CHF 22 Mrd. höher als im ersten Quartal 2017; ein Anstieg um 32% zum Vorjahr.
  • Mit 47% entfällt rund die Hälfte des Gesamtumsatzes auf Renditeoptimierungsprodukte (Q1 2017: 58,4%). Der Anteil der Hebelprodukte stieg innert Jahresfrist von 14.7% auf 22.5%. Über 90% aller Transaktionen entfallen auf Hebelprodukte. Partizipationsprodukte erzielten einen beinahe unveränderten Marktanteil von 14.7% (Q1 2017: 15.9%). Gegenüber dem Vorjahresquartal erhöhte sich der Marktanteil von Kapitalschutzprodukten auf 13.1% (Q1 2017: 10.2%).
  • Produkte auf Aktien basierend stellen mit 55.1% weiterhin den grössten Umsatzanteil dar (Q1 2017: 51.7%). Der Marktanteil von Devisenprodukte waren mit 27.5% leicht rückläufig (Q1 2017: 33.7%), während Fixed Income-Produkte auf 12.0% zulegten (Q1 2017: 9.9%).
  • Obwohl der Umsatz mit börsenkotierten Produkten deutlich auf knapp 40% anstieg (Q1 2017: 29%), entfällt mit 60.5% der Grossteil des Umsatzes weiterhin auf nicht-börsenkotierte Produkte (Q1 2017: 71%).
  • Der Marktanteil des Primärmarktes reduzierte sich auf 55.1% (Q1 2017: 62%). Der Hauptanteil der Transaktionen entfällt mit knapp 98% weiterhin auf den Sekundärmarkt.
  • Der USD bleibt die Hauptwährung von Strukturierten Produkten und konnte den Anteil auf 43.9% erhöhen (Q1 2017: 40%). Leicht rückläufig sind die Anteile von EUR und CHF. Der EUR Anteil sinkt im Vorjahresvergleich auf 26.5% (Q1 2017: 29%), der CHF auf 13.8 (Q1 2017: 19%).

SVSP-Präsident Georg von Wattenwyl über die Entwicklungen in der Branche: «Im ersten Quartal hat sich die erfreuliche Nachfrageentwicklung nach Strukturierten Produkten, die bereits letztes Jahr sichtbar war, weiter beschleunigt. Investoren aus dem In- und Ausland entdecken Strukis verstärkt als attraktive Investitionsmöglichkeiten. Insbesondere die Möglichkeit mit innovativen Themen- und Strategiezertifikaten sehr zeitnah in Megatrends zu investieren, wird sehr geschätzt. Dadurch sind zusätzliche Impulse in einem Portfolio möglich. Der systematische Einsatz von Strukturierten Produkten im Portfolio-Kontext ist ein zentrales Anliegen unseres Verbandes.»

Die vollständige Statistik finden Sie unter: http://www.svsp-verband.ch/media/

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