21.04.2017

Umsatz in Q1 2017 liegt 9.1% über Vorjahreswert – Renditenoptimierungs-Produkte weiterhin stark nachgefragt

Im ersten Quartal 2017 belief sich der Umsatz mit Schweizerischen Strukturierten Produkte auf CHF 69.4 Mrd. Die Wertschöpfung der grössten Emittenten des SVSP erhöhte sich somit im Vorjahresvergleich um 9.1%. Weiterhin stark nachgefragt sind Renditeoptimierungs-Produkte mit knapp 57%. 52% aller Produkte basieren auf Aktien-Produkten, gefolgt von Devisen mit 34%. Der Anteil von Fixed Income steigerte sich um 21% im Vergleich zu Q1 2016 auf 10%. Zur Wertschöpfung tragen nicht-kotierte Produkte mit rund 71% bei.

Zürich, 21. April 2017. Die von der Boston Consulting Group erstellte Statistik zur Wertschöpfung der Strukturierten Produkte berücksichtigt gelistete als auch nicht börsenkotierte Produkte, die in oder für die Schweiz kreiert und national sowie international abgesetzt werden. An der Erhebung für das erste Quartal 2017 haben die SVSP-Mitglieder Barclays Capital, Banque Cantonale Vaudoise, Credit Suisse, Commerzbank, Goldman Sachs, Julius Baer, Leonteq, Notenstein La Roche, UBS, Vontobel sowie die Zürcher Kantonalbank teilgenommen. Sie repräsentieren den Grossteil des Schweizer Marktes.

Wichtige Erkenntnisse (Q1 2017):

  • Mit rund CHF 69.4 Milliarden liegt der Gesamtquartalsumsatz um 9.1% deutlich über dem Ergebnis für Q1 2016.
  • Umsatzanteile der Produktgruppen verschieben sich im Vergleich zum Vorjahr: Das Gros entfällt mit 57% erneut auf Renditeoptimierungs-Produkte. Partizipationsprodukte stellten nach einem relativen Anstieg um 43% im Vergleich zum Vorjahr neu den zweitgrössten Anteil mit 16%. Hebelprodukte generierten 15% der Gesamtumsätze und Kapitalschutzprodukte 10%.
  • Für Kapitalschutzprodukte wurde im Vergleich zum Vorjahr ein relatives Wachstum von 36% verzeichnet, was einem Anstieg im Vergleich zum Q4 2016 von 48% entspricht.
  • Die häufigsten Basiswerte bilden weiterhin Aktien und Devisen. Aktien stellen mit 52% neu den grössten Anteil der Anlageklassen dar, wobei der Vorjahreswert 45% betrug. Verglichen mit dem Vorjahr verringerte sich der Anteil von Devisen-Produkten von 41% auf 34%. Der Anteil von Fixed Income steigerte sich um 21% im Vergleich zu Q1 2016 auf 10%.
  • Nicht gelistete Produkte stellen mit 71% den Grossteil der Schweizerischen Strukturierten Produkte dar. Damit sank der Anteil an nicht-gelisteten Produkten im Vergleich zu Q1 2016 leicht (Vorjahreswert: 72%).
  • Rund zwei Drittel des Umsatzes wird im Primärmarkt erzielt (62%), während die Transaktionen mit 95% erneut fast ausschliesslich im Sekundärmarkt stattfinden.
  • USD, EUR und CHF stellten mit 88% des Umsatzvolumens die Hauptwährungen für Schweizerische Strukturierte Produkte dar: Der USD ist nach einem Anstieg mit einem Anteil von 40% im Vergleich zum Vorjahr (35%) die Hauptwährung. Die Anteile von EUR und CHF sinken im Vorjahresvergleich auf 29%, respektive 19%.

Die vollständige Statistik finden Sie unter: http://www.svsp-verband.ch/media/

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