Generelles
  • Strukturierte Produkte sind von einem Emittenten öffentlich ausgegebene Anlageinstrumente, deren Rückzahlungswert von der Entwicklung eines oder mehrerer Basiswerte abgeleitet ist. Als Basiswerte dienen Anlagen wie Aktien, Zinsen, Devisen oder Rohstoffe wie Gold, Rohöl, Kupfer oder Zucker. Strukturierte Produkte setzen sich aus der Kombination einer klassischen Anlage (beispielsweise einer Obligation) mit einem Derivativen Finanzinstrument zusammen.
  • Entsprechend der gewählten Derivatstrategie kann dadurch für jede Markterwartung (aufwärts, seitwärts, sinkend) und jedes Risikoprofil (konservativ, ausgewogen, aggressiv) ein geeignetes Produkt hergestellt werden.
  • Am meisten verbreitet sind Produktstrukturen, die einen vollen oder teilweisen Kapitalschutz oder ein optimiertes Risiko-Rendite Verhältnis aufweisen. Weitere Informationen über die Funktionsweise von Strukturierten Produkten sind im Bereich Produktdefinition abrufbar.
  • Rechtlich gesehen sind Strukturierte Produkte Schuldverschreibungen, für deren Erfüllung der Emittent mit seinem ganzen Vermögen haftet. Strukturierte Produkte sind nicht dem Kollektivanlagegesetz KAG unterstellt. Dadurch unterscheiden sie sich von Anlagefonds, welche vom Gesetzgeber speziell geschützte Sondervermögen darstellen. Die Bonität des Schuldners (Emittenten) eines strukturierten Produktes ist daher für den Anleger von grosser Bedeutung.
  • Die Vermögenskategorie der Strukturierten Produkte ist für den Finanzplatz Schweiz und die Vermögensverwaltung von grosser Bedeutung. Die junge Industrie ist in den letzten Jahren stark gewachsen und hat ein volkswirtschaftlich relevantes Volumen erreicht. Aktuelle Zahlen zum Marktvolumen veröffentlicht der SVSP in den Marktreports.